Gegen das Vergessen ... ist eine politische Sendung. Sie berichtet über Braune Gewalt, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Fremdenhass in unserer Gesellschaft. Sie will einen Beitrag zu Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit leisten. ... LebensArbeit ... ist eine Magazinsendung für Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Sie befaßt sich mit allen wichtigen Aspekten, die die Generationen von heute prägen, z.B. Lebensverläufe, Lebensumstände, Lebenskrisen.


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Datum der Erstausstrahlung: 25.01.2016

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In der Sendung "Gegen das Vergessen" hören Sie dieses Mal einen Bericht über die dritte Darmstädter Tagung gegen Antiziganismus, die im Dezember 2015 stattfand. Renate Heß hat an der vom Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen, veranstalteten Tagung zum Thema "Bilder und Vorurteile ? Grundlagen für Ausgrenzung und Verfolgungen von Sinti und Roma" teilgenommen, auf der auch die neue Ausstellung "Der Weg der Sinti und Roma" der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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Datum der Erstsendung: 14.09.2015

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In der heutigen Sendung von Gegen das Vergessen befasse ich mich noch einmal mit dem Thema Antizi-ganismus in unserer Gesellschaft. Antiziganismus ist die feindliche Einstellung gegenüber den Sinti und Roma. Der Anlaß für diese Sendereihe war ein Vorfall bei den Aufstiegsfeierlichkeiten des SV 98 am 25. Mai auf dem Karolinenplatz in Darmstadt. Fans und Spieler des SV 98 skandierten mehrfach "Schuster, du Zigeuner". Meiner Meinung nach war das keine "Lappalie", sondern ein Beispiel für Antiziganismus in der Mitte unserer Gesellschaft.

Ich setze die Wiedergabe eines Interview mit dem Fanprojekt des Internationalen Bundes Darmstadt fort, des IB. Hintergrund dieses Gesprächs mit Johannes Musch und Lorena Haak vom IB ist der Rechtsextre-mismus im deutschen Fußball.

Der zeigt sich vor allem in Form von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus auf dem Spielfeld, im Stadion und außerhalb des Stadions. Der Fußball als Spiegelbild dieser Gesellschaft ist aus verschiedenen Gründen besonders geeignet für rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensformen. Er ist z.B. männerdominiert, er betont Aggression und Durchsetzung, basiert auf Wir-Sie-Gegensätzen, Feindbildern, Gegnerschaft und hierarchischen Strukturen.

Auf der anderen Seite zieht er Menschen an, weil er auch auf Kameradschaft, Mannschaftsgeist und Zusammenhalt beruht. Anhänger der Fußballclubs identifizieren sich mit ihrem Verein und finden im Vereinsleben eine sportliche, emotionale, persönliche und soziale Heimat.

Rechtsextremisten haben erkannt, daß sie Fußballanhänger und Fußballvereine für ihre politischen Zwecke mißbrauchen können. Rechtsextreme wissen genau, wie sie in den Vereinen sowie innerhalb und au-ßerhalb der Stadien den Fußball für ihre Ziele einsetzen können

In dieser Sendung spiele ich ausschließlich GEMA-freie Titel. Heute hören Sie von der CD Filicordes der Gruppe Eracilon die Titel Désaccords, Sur le fil und Traces.

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Datum der Erstsendung: 09.09.2015

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In der heutigen Sendung von Gegen das Vergessen geht es wiederum um zwei Themen:

Thema 1: Antiziganismus in der Mitte der Gesellschaft

Der Völkermord an den Roma und die vorangegangene jahrhundertelange leidvolle Geschichte ihrer Diskriminierung ist im allgemeinen Bewusstsein wenig präsent. Und bis heute ist Antiziganismus in unserer Gesellschaft verbreitet. Er nimmt - wie Studien belegen - sogar zu. Auch ein Vorfall bei den Aufstiegsfeierlichkeiten des SV 98 am 25. Mai auf dem Karolinenplatz in Darmstadt zeigte dies: Fans und Spieler des SV 98 skandierten mehrfach "Schuster, du Zigeuner". Unserer Meinung nach ist das keine "Lappalie".
Wir haben diesen Vorfall zum Anlass genommen, um dem Problem des Antiziganismus in unserer Gesellschaft und dem Umgang damit nachzugehen.

In der vorangegangenen Sendung kamen

- Rinaldo Strauß, stellvertretender Geschäftsführer des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen

- Dr. Engbring-Romang, Historiker und Politikwissenschaftler, Dozent in der Erwachsenenbildung

und

- Oberbürgermeister Jochen Partsch

mit Beiträgen bzw. Stellungnahmen zu Wort. Außerdem schilderte Björn Böhmelmann Vorgänge bei SV 98-Spielen aus der Sicht von Fans.

Heute werden wir weitere Aspekte des Themas darstellen. Unter anderen hören Sie heute ein Interview mit dem Fanprojekt des Internationalen Bundes Darmstadt, des IB.

Thema 2: Rechtsextremismus im deutschen Fußball

Die nach wie vor starken rechtsextremen Tendenzen zeigen sich vor allem in Form von Fremdenfeind-lichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus. Der Fußball als Spiegelbild dieser Gesellschaft ist aus verschiedenen Gründen besonders geeignet für rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensformen. Er ist z.B. männerdominiert, er betont Aggression und Durchsetzung, basiert auf Wir-Sie-Gegensätzen, Feindbildern, Gegnerschaft und hierarchischen Strukturen.

Auf der anderen Seite zieht er Menschen an, weil er auch auf Kameradschaft, Mannschaftsgeist und Zusammenhalt beruht. Anhänger der Fußballclubs identifizieren sich mit ihrem Verein und finden im Vereinsleben eine sportliche, emotionale, persönliche und soziale Heimat.

Rechtsextremisten haben erkannt, daß sie Fußballanhänger und Fußballvereine für ihre politischen Zwecke mißbrauchen können. Rechtsextreme wissen genau, wie sie in den Vereinen sowie innerhalb und außerhalb der Stadien den Fußball für ihre Ziele einsetzen können

Auch diesen Aspekt wollen wir in der heutigen Sendung beleuchten.


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Datum der Erstausstrahlung: 24.08.2015

In der heutigen Sendung von Gegen das Vergessen geht es um zwei Themen:

Thema 1: Antiziganismus in der Mitte der Gesellschaft

Nach Schätzungen fielen im nationalsozialistisch besetzten Europa 500.000 Sinti und Roma dem Holocaust zum Opfer. Allein in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden im sogenannten "Zigeunerlager" des KZs Auschwitz 2.898 Roma ermordet. Der zweite August soll deshalb europaweit zum Gedenktag für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma werden.
Der Völkermord an den Roma und die vorangegangene jahrhundertelange leidvolle Geschichte ihrer Diskriminierung ist im allgemeinen Bewusstsein wenig präsent. Und bis heute ist Antiziganismus in unserer Gesellschaft verbreitet und nimmt - wie Studien belegen - sogar zu. Auch ein Vorfall bei den Aufstiegsfeierlichkeiten des SV 98 am 25. Mai auf dem Karolinenplatz in Darmstadt zeigt dies: Fans und Spieler des SV 98 skandierten mehrfach "Schuster, du Zigeuner". Unserer Meinung nach ist das keine "Lappalie".
Wir haben diesen Vorfall zum Anlass genommen, um dem Problem des Antiziganismus in unserer Gesellschaft und dem Umgang damit nachzugehen. Zu Wort kommen in unserer Sendung:

- Rinaldo Strauß, stellvertretender Geschäftsführer des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesver-band Hessen

- Dr. Engbring-Romang, Historiker und Politikwissenschaftler, Dozent in der Erwachsenenbildung

- Oberbürgermeister Jochen Partsch

Thema 2: Rechtsextremismus im deutschen Fußball

Die nach wie vor starken rechtsextremen Tendenzen zeigen sich vor allem in Form von Fremdenfeind-lichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus. Der Fußball als Spiegelbild dieser Gesellschaft ist aus verschiedenen Gründen besonders geeignet für rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensformen. Er ist z.B. männerdominiert, er betont Aggression und Durchsetzung, basiert auf Wir-Sie-Gegensätzen, Feindbildern, Gegnerschaft und hierarchischen Strukturen.

Auf der anderen Seite zieht er Menschen an, weil er auch auf Kameradschaft, Mannschaftsgeist und Zusammenhalt beruht. Anhänger der Fußballclubs identifizieren sich mit ihrem Verein und finden im Vereinsleben eine sportliche, emotionale, persönliche und soziale Heimat.

Rechtsextremisten haben erkannt, daß sie Fußballanhänger und Fußballvereine für ihre politischen Zwecke mißbrauchen können. Rechtsextreme wissen genau, wie sie in den Vereinen sowie innerhalb und außerhalb der Stadien den Fußball für ihre Ziele einsetzen können

Auch diesen Aspekt wollen wir in der heutigen Sendung beleuchten.

Dies ist eine Sendung von Björn Böhmelmann, Renate Heß, Günter Mergel und Helmuth Müller.

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