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Gegen das Vergessen & LebensArbeit Sendungen bei Radio Darmstadt von Helmuth Müller

Gegen das Vergessen ... ist eine politische Sendung. Sie berichtet über Braune Gewalt, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Fremdenhass in unserer Gesellschaft. Sie will einen Beitrag zu Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit leisten. ... LebensArbeit ... ist eine Magazinsendung für Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Sie befaßt sich mit allen wichtigen Aspekten, die die Generationen von heute prägen, z.B. Lebensverläufe, Lebensumstände, Lebenskrisen.


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Datum der Erstsendung: 16.10.2017

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Ich berichte heute über eine Informationsveranstaltung zum Thema Flüchtlinge in Darmstadt.

Die Stadt bot seit Mitte August 2015 eine Reihe von solchen Veranstaltungen für die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger an. Sie befaßten sich mit der Zuweisung von Asylbewerbern und Flüchtlingen an die Stadt durch das Land Hessen seit August 2015.

Ich zeichnete eine Bürgerversammlung am Mittwoch, dem 14.10.2015 in der Matthäuskirche am Heimstättenweg auf. Es ging zuerst um einen Vortrag der Sozialdezernentin Barbara Akdeniz mit genaueren Informationen zur Belegung der Kelley-Barracks und des Wilhelm-Röhricht-Hauses am Schiebelhuthweg. Diesen Vortrag hören Sie in voller Länge. Die anschließenden Fragen, Beiträge und Antworten dazu habe ich aus Zeitgründen auswählen und ggf. kürzen müssen.

Die Wortmeldungen der Zuhörerschaft unterstützten zum größten Teil die Aktionen der Stadt. Es gab jedoch auch einige Wortmeldungen mit Befürchtungen und Ängsten. Ich habe auch diese Beiträge in die Berichterstattung aufgenommen.

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Datum der Erstsendung: 27.03.2017

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"Nach 50 Jahren Schweigen

"Die Schule wurde vom 14.9. bis 2.10.1942 Durchgangslager für Juden und war nicht betretbar."

Dieser kurze Satz findet sich im Jahresbericht 1942/43 der Justus-Liebig-Schule, damaligen Liebig-Schule, Oberschule für Jungen, hier in Darmstadt. Es ist einer jener Sätze, die so lapidar und sachlich klingen und hinter denen sich dennoch - oder gerade? - so viel verbirgt - oder absichtlich verborgen wird?

Denn hinterfragt man diesen Satz, will man Näheres erfahren, so widersteht das amtlich-knappe sprachliche Gebilde zunächst: ein halbes Jahrhundert lang hat es widerstanden und nichts preisgegeben. Erst bei intensiverer Nachforschung begann der Wall ganz allmählich zu bröckeln, dann aber stürzte er durch eine Flut von Informationen und Erkenntnisse über Vorgänge, Schicksale, über unermeßliches Leid, vor dem die hartnäckig Fragenden immer noch fassungslos und erschüttert stehen, in sich zusammen. ..."

Quelle: Hess/Nichtweiss/Zahedi: "Juden-Deportationen aus Darmstadt 1942/43", 1. Neuauflage,Darmstadt, Oktober 2008, S. 11

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Datum der Erstsendung: 22.03.2017

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In den letzten Jahren haben die Medien ständig über die Fluchtbewegungen nach Europa berichtet. Tag für Tag erfuhren wir, wieviele Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten über die verschiedenen Fluchtrouten in die Länder Süd- und Mitteleuropas gekommen sind. Jeden Tag haben die Fernsehsender die Bilder mit dem Elend der Flüchtenden in unsere Wohnungen geliefert.

Dennoch: trotz der Flut an Informationen, Bildern und Originaltönen fehlte es häufig an Strukturen und Ordnung in der Fülle an Berichterstattung. Die Medien waren damit beschäftigt, die täglichen Geschehnisse zu sammeln und aufzubereiten. Die Konsumenten der Informationen hatten Mühe, die Geschehnisse zur Kenntnis zu nehmen. Wir müssen noch längere Zeit auf die Deutung und Einordnung der großen Fluchtbewegungen warten. Das werden Journalisten, Soziologen, Historiker und Politiker erst in einigen Jahren vorlegen.

Dennoch: auch wenn wir auf die Aufarbeitung der großen Fluchtbewegungen der letzten Jahre noch warten müssen, so ist es unsere Aufgabe, auch jetzt schon etwas gegen die Gefahr des Vergessens zu tun. Dies ist das Ziel einer Veranstaltungsreihe im Februar und März 2017 in Darmstadt. Sie heißt

Flucht und Hoffnung
Kulturelle Identitäten und Migration

Veranstalter sind

- die Evangelische Erwachsenenbildung im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt
- die Evangelische Hochschule Darmstadt
- der Verein Gegen Vergessen Für Demokratie e.V.

Der Flyer zur Veranstaltungsreihe beginnt mit:

„Seit Mitte 2015 bestimmt das Thema Migration den gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland und Europa. Dieser Diskurs wird kontrovers geführt. Verdrängt wird dabei oft die Tatsache, dass Migration ein Phänomen ist, das es seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte gibt.“

In diesem Zusammenhang gibt es in dieser Stunde zwei Beiträge:

Zuerst kommt ein Beitrag von Renate Hess: ein Interview zur Veranstaltungsreihe „Flucht und Hoffnung“.

Dann folgt ein Beitrag von Helmuth Müller mit der Aufzeichnung einer Vernissage von Werken des irakischen Künstlers Ali Latif, der in seinen letzten Lebensjahren in Darmstadt lebte.

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Datum der Erstsendung: 22.03.2017

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Sie hören heute die Aufzeichnung einer Veranstaltung des Kranichsteiner Literaturverlags, der in Darmstadt zu Hause ist. Evelyn Wendler stellte am 26.02.2017 Leben und Werk der Schriftstellerin Maxie Wander vor.

Zwischen den Wortbeiträgen hören Sie GEMA-freie Musik von Giovanni Bonura.

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Datum der Erstsendung: 22.02.2017

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Sie hören heute zwei Beiträge. Zuerst die Aufzeichnung einer Veranstaltung des Kranichsteiner Literaturverlags, der in Darmstadt zu Hause ist.

Ursula Teicher-Maier stellte am 22.01.2017 Leben und Werk der Schriftstellerin Sarah Kirsch vor.

Dann folgen Beispiele der Arbeiten von Ursula Teicher-Maier und Jan Maria Greven. Sie sind auf der CD „z.B. Darmstadt“ der Literaturgruppe Poseidon aus dem Jahr 2013 enthalten.

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